Neue Welle: Christliche Medien und „Nahtoderfahrungen“

 

Das Evangelium war zu keiner Zeit populär.

So auch heute nicht.

Die Botschaft vom Kreuz,

Überführung von Sünde, Selbstverleugnung

und Nachfolge sind in der Welt der Lüge, des Stolzes

und der Selbstverwirklichung (Selbstverherrlichung) schon immer von der breiten Masse abgelehnt worden.

 

Das moderne Christentum nimmt dies zum Anlass,

um das Evangelium „attraktiver“ zu gestalten.

So gab es sonderlich im letzten Jahrhundert durch die charismatische Pfingstbewegung mit ihren Angeboten von „Zeichen und Wundern“,

viele laute Platzpatronen sowie Verführung und Irrlehre,

die tiefen Schaden in der Gemeinde Jesu anrichteten.

 

Heute erobert eine neue Welle die christliche Medienwelt.

Menschen, die unter ihrer Sünde zerbrochen sind,

Jesus Christus um Vergebung ihrer Schuld baten

und ewiges Leben durch sein Opfertod am Kreuz erhielten

sind in diesen Sendungen immer seltener zu finden.

Nein, die Medien lassen nun vermeintlich „Verstorbene“ zu Wort kommen,

die „noch einmal zurück durften“.

Beinahe in allen Medien haben diese oder ähnlich gelagerte Berichte nun die volle Schlagzahl

und werden zum Teil hundertausendfach aufgerufen.

 

Doch ist dies wirklich Gottes Botschaft an uns heute?

Dieses Ersatz-Evangelium beinhaltet zunehmend esoterisches Gedankengut,

gespickt mit frommen Vokabeln.

Licht und Liebe“ zeichnen die Faszination dieser Botschaften aus.

 

In einer TV-Sendung des größten christlichen Medienhauses in Deutschland

(in der ich einige Monate zuvor selbst zu Gast sein durfte)

berichtet eine Frau tatsächlich davon,

dass „Jesus sich bei ihr entschuldigte, weil er sie nicht ganz geheilt habe“.

Da der HERR sich niemals bei Menschen für irgendetwas „entschuldigen“ wird,

gleicht diese Aussage schon der Blasphemie.

 

Es geht in diesem Beitrag nicht darum,

ob Menschen so etwas erlebt haben.

Dies halte ich für durchaus möglich.

Es geht viel mehr um die Frage,

ob wir es hier mit dem Gott der Bibel

und seinem Sohn Jesus Christus zu tun haben.

 

Da die meisten Christen so gut wie gar nicht mehr im Worte Gottes, der Bibel,

zu Hause sind,

schlucken Viele diese bunte Faszination,

die sich doch auch so „christlich warm“ anfühlt.

 

Lasst uns zurückkehren zu dem biblischen Evangelium.

Und lasst uns wachsam sein,

so das nicht auch wir mit dem Sog der endzeitlichen Verführung fortgerissen werden.

 

Der verlorene Mensch kommt durch das gehörte Wort Gottes zum Glauben.

Jesus sagte, „ein ehebrecherisches Geschlecht sucht Zeichen und Wunder“.

 

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen“ (Matthäus 7, V. 21-23)

 

"Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts." (2.Korinther 11, V. 14)

 

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